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Datum: 05.08.2021

Vorsicht Betrüger am Telefon

Die Betreiber der betrügerischen Callcenter, die zumeist aus dem Ausland anrufen und sich als Polizeibeamte ausgeben, verändern ständig ihre Masche, um ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen.

Im Verlauf des gestrigen Tages, gab es im Bereich Zorneding zunächst Anrufe angeblicher Bankmitarbeiter, die sich nach dem Schließfach des Angerufenen erkundigten bzw. angaben, dass die Schlösser der Schließfächer getauscht werden müssen. Wenig später bzw. am nächsten Tag bekommen die Angerufenen dann einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten, der darauf hinweist, dass der vorangegangen Anruf ein Betrugsversuch war. Im weiteren Verlauf versuchen die falschen Polizeibeamten Informationen über die finanziellen Verhältnisse der Angerufenen zu erlangen und in der Folge diese zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen.

Die von den Tätern angewandte Betrugsmasche hat vor allem lebensältere Menschen als Opfer im Visier. In keinem der Fälle entstand einem der Opfer ein finanzieller Schaden, da diese die Betrugsabsicht erkannten und rechtzeitig die Telefonate beendeten. Mögen sich die „Geschichten“ der Betrüger auch verändern, die Warnhinweise der Polizei bleiben die gleichen.

Warnhinweise
• Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!

• Die Täter nutzen häufig einen technischen Trick, durch den die Notrufnummer 110 im Display angezeigt wird. Beachten Sie: Die Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an!

• Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!

• Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Übergabe von Geldbeträgen oder Wertgegenständen ein!

• Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110!

• Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!

• Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!

• Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie diese vor dem Vorgehen der Täter!