Page 7 - Gemeinde_Zorneding_Buergerinfo
P. 7

     Bürgerinformation
  Brandenburg, stirbt in Zorneding. Auf ihn ist das Zornedinger Wappen mit dem Brandenburger Adler zurückzufüh- ren.
1538
In Wolfesing wird der Edelsitz, das soge- nannte „Hohe Haus“, von Berhartin Mo- ser errichtet (Fertigstellung 1555).
1560
Erste Darstellung der Orte der Ge- meinde auf der Landkarte von Philipp Apian.
1603
Die Gmain Zorneding errichtet in der Glongassen (heute Bucher Straße) ein zweistöckiges Haus für Bader und den Hüter, das 1666 als „Prandstatt“ er- wähnt wird.
1618 bis 1648
Die Orte der Gemeinde werden von den Schweden, insbesondere 1632 und 1648, heimgesucht. Aufgrund der Kriegsfolgen (Entvölkerung, Missernten) herrschen bis Ende des Jahrhunderts mehrfach Seuchen und Hungersnöte.
1652
Ein Pfarrvisitationsprotokoll erwähnt in Zorneding einen „Ludirector“. Dieser
erste Zornedinger Lehrer unterrichtete die Kinder auch in Kirchenlatein.
1679
Die Taxis’sche Reitende und Fahrende Post richtet den Kurs Nr. 5 von München nach Salzburg ein, welcher wieder durch Zorneding führt.
1696
Neubau der Kirche St. Georg in Pöring am Platz ihres gotischen Vorgänger- baus.
1719 bis 1723
Neubau der Kirche St. Martin in Zorne- ding. Der untere Teil des heutigen Turms stammt noch aus der gotischen Zeit.
1729
Die Zornedinger Rodungsinsel erreicht im Süden und Südosten ihre heutige Ausdehnung.
1748
Errichtung einer Taxis kaiserlichen Reichsposthalterei in Zorneding. Der Zornedinger Wirt (Gasthof zur Post) er- hält das Amt des Posthalters.
1750
Die Hauptmannschaft Wolfesing wird in die Hauptmannschaft Pöring eingeglie- dert.
1802
Das erste staatliche Schulhaus für 60 bis 70 Kinder wird in Zorneding erbaut.
1813
Im Rahmen der Gemeindebildung wer- den die Hauptmannschaften Pöring (mit Wolfesing) und Ingelsberg in die Ge- meinde Pöring zusammengefasst.
1828
Ein Brand vernichtet in Zorneding 18 Häuser, fast das ganze Oberdorf (ein Drittel der Ortschaft). Zum Löschen ei- len die Feuerwehren von Ebersberg, Grafing, Parsdorf und Egmating herbei.
1831
In einem Zeitungsartikel ist erwähnt, dass in Zorneding ein Maibaum steht.
1835
Die Gemeinde Zorneding hat insgesamt 64 Häuser und 62 Familien. Die Ge- meinde Pöring verzeichnet 48 Familien.
1864 / 1865
Bau der Ingelsberger Kapelle.
1867
Das 1802 erbaute Schulhaus wird abge- rissen und durch einen Neubau ersetzt (heute „Haus der Vereine“).
1871
Zorneding wird Station mit Post- und Bahnexpedition sowie Telegrafenein- richtung an der neu erbauten Bahnlinie nach Rosenheim.
1873
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Zorneding.
1876
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Pöring.
1893
Zorneding erhält eine Wasserleitung, welche vom Moosacher Quellgebiet gespeist wurde. Die Wasserleitung war 75 Jahre in Betrieb . In Pöring wird ein Maibaum aufgestellt, vermutlich der erste im Ort.
                          www.zorneding.de 5
   © by Leutloff Heinz L.
Geschichte

















































   5   6   7   8   9